Geplante Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss
Wenn unterhaltspflichtige Eltern, meist Väter, ihren Unterhaltszahlungen nicht nachkommen, springt der Staat ein.
Familienministerin Karin Prien kündigte jedoch an, diesen Anspruch zu beschränken. So soll der Unterhaltsvorschuss in Zukunft bereits mit dem 16. Geburtstag enden und nicht mehr, wie bisher, mit dem 18. Geburtstag. Zugleich soll das Kindergeld bei der Berechnung weiterhin vollständig angerechnet werden.
Sozialverbände warnen vor steigender Armut bei Alleinerziehenden, da der Wegfall des Geldes eine große Lücke im Budget reißen würde. Bundesweit wären zehntausende Jugendliche ab 16 Jahren direkt von den Kürzungen beim Unterhalt betroffen.
Wir positionieren uns klar gegen die Kürzungen und unterstützen zwei Petitionen, die sich gegen die Änderungen richten und eine Verbesserung der finanziellen Situation von Alleinerziehenden und ihren Kindern fordern.
Bitte unterschreibt und leitet die Petitionen weiter:






